Wie Filmfestivals Filmeinreichungen sammeln
Filmfestivals erhalten in kurzer Zeit Hunderte großer Videodateien, meist von Filmschaffenden aus aller Welt. Eine gemeinsame Upload-Adresse mit großzügigen Größenlimits beseitigt die beiden wiederkehrenden Probleme: Dateien, die zu groß zum Versenden sind, und Einreichungen, die über Kanäle eintreffen, die niemand beobachtet.
Was Festivaleinreichungen schwierig macht
- Screener und Master umfassen häufig mehrere zehn Gigabyte
- die Einreichungen treffen gebündelt kurz vor dem Einsendeschluss ein
- Filmschaffende nutzen den Dienst, den sie kennen, sodass Material an vielen Stellen landet
- Links aus kostenlosen Diensten für Privatnutzer laufen ab, bevor die Auswahlkommission dazu kommt
- unveröffentlichte Filme dürfen nicht über die Kommission hinaus zirkulieren
Dazu kommt der organisatorische Aufwand: Wer per E-Mail einreicht, erzeugt Postfächer voller Links unterschiedlicher Dienste, die einzeln geprüft und heruntergeladen werden müssen.
Wie Festivals das lösen
- Legen Sie einen Ordner für die jeweilige Ausgabe oder für jede Sektion des Programms an.
- Geben Sie ihn mit Schreibrecht frei oder veröffentlichen Sie eine Upload-Adresse auf Ihrer eigenen Subdomain.
- Senden Sie den Filmschaffenden eine einzige Anweisung mit dieser Adresse.
- Lassen Sie die Einreichungen direkt im Ordner eintreffen, ohne dass die Einreichenden ein Konto benötigen.
- Geben Sie der Auswahlkommission Lesezugriff auf denselben Ordner.
- Halten Sie das Material so lange verfügbar, wie der Auswahlprozess läuft.
Warum Größenlimits hier entscheidend sind
Ein Festival-Screener in vertretbarer Qualität umfasst regelmäßig 5 bis 30 GB, ein DCP oder ein Master deutlich mehr.
MyAirBridge deckt bereits im kostenlosen Tarif 20 GB pro Übertragung ab, 250 GB im Tarif Pro, und im Tarif Enterprise entfällt das Limit vollständig. Filmschaffende sind damit nicht gezwungen, eine Arbeit zu komprimieren, die anschließend nach ihrer Bildqualität beurteilt wird.
Das ist kein Nebenaspekt: Eine stark komprimierte Fassung benachteiligt gerade die Filme, deren Stärke in Kameraarbeit, Farbgebung oder Lichtsetzung liegt.
Unveröffentlichte Filme schützen
- passwortgeschützte Freigaben, verfügbar ab dem Tarif Pro
- Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Material unter Sperrfrist
- Ablaufdatum passend zum Ende des Auswahlzeitraums
- Nur-Lese-Zugriff für die Mitglieder der Auswahlkommission
- ein Protokoll eingehender Übertragungen, sodass nachvollziehbar bleibt, was wann eingegangen ist
Für Festivals in der Europäischen Union ist zudem relevant, dass die Daten in einem Rechenzentrum in Prag innerhalb der EU liegen und der Datenschutz-Grundverordnung unterliegen.
Die Sichtung organisieren
Nach dem Einsammeln beginnt der zweite, meist unterschätzte Teil: Das Material muss innerhalb der Auswahlkommission zirkulieren, und zwar häufig unter Zeitdruck und über mehrere Länder verteilt.
Bewährt hat sich, den Ordner je Sektion mit Nur-Lese-Recht an die Sichtenden freizugeben, statt jedem Mitglied einzelne Übertragungen zu senden. Alle sehen denselben Stand, niemand arbeitet mit einer veralteten Kopie, und beim Ausscheiden eines Kommissionsmitglieds lässt sich der Zugriff einfach entziehen.
Teammitglieder unter einem gemeinsamen Konto stehen ab dem Tarif Pro zur Verfügung. Im Tarif Enterprise kommen sie kostenlos mit wachsender Kapazität hinzu und werden zentral verwaltet, was für Festivals sinnvoll ist, deren Team zwischen den Ausgaben stark schwankt.
Zusätzlich hilft die Zwei-Faktor-Authentifizierung, den Zugang zum Konto abzusichern, wenn mehrere Personen aus wechselnden Netzen darauf zugreifen.
In der Praxis
Dutzende internationale Filmfestivals nutzen MyAirBridge, um Einreichungen zu sammeln und Material innerhalb ihrer Teams zu verteilen. Zu den Kunden des Dienstes zählen daneben Unternehmen wie Netflix, Warner Bros., Disney, die BBC und Amazon.
Das übliche Muster ist eine einzige Upload-Adresse, die in der Ausschreibung veröffentlicht wird, und dahinter je ein Ordner pro Sektion.
Da alles im Browser läuft, muss auf Seiten der Einreichenden nichts installiert werden. Das ist bei einem international verteilten Teilnehmerfeld mit sehr unterschiedlicher technischer Ausstattung ein praktischer Vorteil.
Häufige Fragen
Wie kann ein Festival große Filmdateien entgegennehmen?
Über einen mit Schreibrecht freigegebenen Ordner oder über eine Upload-Adresse unter der eigenen Subdomain des Festivals. Filmschaffende laden direkt hoch, ohne Konto, und alle Dateien landen an einer Stelle.
Wie groß darf eine Einreichung sein?
Kostenlose Übertragungen umfassen 20 GB, der Tarif Pro 250 GB, und im Tarif Enterprise entfällt das Übertragungslimit vollständig.
Wie schützen wir unveröffentlichte Filme?
Mit Passwortschutz und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, mit Nur-Lese-Zugriff für die Auswahlkommission und mit einem Ablaufdatum, das dem Auswahlzeitraum entspricht.
Zusammenfassung
Festivals sammeln Einreichungen am zuverlässigsten über eine einzige Upload-Adresse mit hohen Größenlimits, mit Schutz für unveröffentlichtes Material und mit Lesezugriff für die Auswahlkommission. Dutzende internationale Festivals setzen MyAirBridge genau auf diese Weise ein.