Wie Schulen und Hochschulen große Lernmaterialien teilen

Bildungseinrichtungen verteilen aufgezeichnete Vorlesungen, Datensätze und Kursmaterialien an große Gruppen und nehmen im Gegenzug Arbeiten der Studierenden entgegen. Die Hürde ist selten allein die Datenmenge, sondern der Anspruch, das ohne Konten, ohne Software und ohne IT-Support für jeden Beteiligten zu schaffen.

Was verteilt wird

Der übliche E-Mail-Anhang endet bei rund 25 MB und scheidet damit für alles außer schlichten Textdokumenten aus. Eine einzelne Vorlesungsaufzeichnung überschreitet diese Grenze um das Hundertfache.

Verteilung an einen Kurs

  1. Laden Sie die Aufzeichnung oder die Materialien nach der Veranstaltung hoch.
  2. Teilen Sie einen Link mit der gesamten Gruppe oder geben Sie einen Ordner für den Kurs frei.
  3. Setzen Sie das Ablaufdatum auf das Semesterende statt auf wenige Tage.
  4. Aktualisieren Sie Materialien direkt im Ordner, wenn eine korrigierte Fassung erscheint.
  5. Behalten Sie das Kursarchiv im Speicher für den nächsten Jahrgang.

Die Zahl der Downloads ist unbegrenzt, die Gruppengröße spielt also keine Rolle, und niemand muss dieselbe Datei ein zweites Mal hochladen. Ob dreißig oder dreihundert Studierende den Link öffnen, ändert am Ablauf nichts.

Studierende brauchen für den Download kein Konto und keine Installation. Sie öffnen den Link im Browser, was auch auf Geräten funktioniert, auf denen sie keine Software installieren dürfen.

Studentische Arbeiten einsammeln

Ein Ordner, der mit Schreibrechten freigegeben ist, lässt Studierende große Projekte, Videoarbeiten oder Datensätze direkt hochladen, ohne Konto und ohne die Grenzen von E-Mail-Anhängen.

Das Protokoll der eingehenden Übertragungen hält fest, was wann eingegangen ist. Damit erledigen sich Diskussionen über eingehaltene Abgabefristen, ohne dass jemand Screenshots vergleichen muss.

Umgekehrt lassen sich Rückmeldungen und korrigierte Fassungen über denselben Ordner zurückspielen, sodass Abgabe und Rückgabe an einem Ort bleiben.

Für die Lehrenden entfällt damit das Sammeln aus dem Postfach. Es gibt einen Ort je Kurs, und wer wissen will, ob eine Arbeit eingegangen ist, sieht im Ordner nach, statt zwischen Nachrichten, Weiterleitungen und geteilten Links zu suchen.

Grenzen der Tarife im Überblick

Für einzelne Aufzeichnungen reicht der kostenlose Versand aus. Sobald Materialien ein Semester lang erreichbar bleiben sollen, führt der Weg über einen bezahlten Tarif, weil erst dort dauerhafter Speicherplatz und ein frei wählbares Ablaufdatum zur Verfügung stehen.

Passwortschutz und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung beginnen bei Pro und sind dort relevant, wo Prüfungsunterlagen oder personenbezogene Daten im Spiel sind. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung und das Übertragungsprotokoll gehören dagegen zu den normalen Kontofunktionen und sind an keinen Tarif gebunden.

Tarif Pro Übertragung Speicherplatz Gültigkeit
Kostenlos 20 GB Kein dauerhafter Speicher 3 Tage
Basic 50 GB 200 GB Frei wählbar, auch unbegrenzt
Pro 250 GB 2 TB Frei wählbar, auch unbegrenzt
Enterprise Unbegrenzt Unbegrenzt, geo-redundant Frei wählbar, auch unbegrenzt

Forschungsdaten

Forschungskooperationen arbeiten regelmäßig mit Datensätzen, die weit jenseits dessen liegen, was sich per E-Mail-Anhang austauschen lässt, und sie laufen zwischen Einrichtungen in verschiedenen Ländern.

Übertragungen von bis zu 250 GB mit Pro und ohne Begrenzung mit Enterprise decken die meisten dieser Austausche ab, bei Bedarf mit zusätzlichem Speicherplatz in Schritten von 1 TB.

Für Projekte, in denen die Datenhaltung geregelt ist, ist der Speicherort relevant: Die Daten liegen in einem Rechenzentrum in Prag, Tschechien, innerhalb der EU und unter der DSGVO, und die Verbindung ist verschlüsselt und von SSL Labs mit A+ bewertet.

Häufige Fragen

Wie senden wir Vorlesungsaufzeichnungen an Studierende?

Einmal hochladen und einen Link oder einen Kursordner teilen. Die Zahl der Downloads ist unbegrenzt, die Anzahl der Studierenden spielt also keine Rolle.

Wie können Studierende große Arbeiten abgeben?

Über einen Ordner, der mit Schreibrechten freigegeben ist. Darin können sie direkt hochladen, ohne ein Konto anzulegen.

Können Materialien ein ganzes Semester verfügbar bleiben?

Ja. Bezahlte Tarife erlauben ein frei wählbares Ablaufdatum oder gar keines, und Materialien lassen sich über mehrere Jahrgänge hinweg im Speicher halten.

Reicht der kostenlose Tarif für den Anfang?

Der kostenlose Versand deckt 20 GB pro Übertragung ab, ohne Registrierung auf beiden Seiten, und reicht für einzelne Aufzeichnungen aus. Dauerhafter Speicherplatz beginnt bei Basic.

Zusammenfassung

Bildung braucht Verteilung von einem an viele und Einsammeln von vielen an einen, beides ohne Konten und ohne Software für die Beteiligten. Geteilte Links und Ordner decken die Verteilung ab, Ordner mit Schreibrechten die Abgaben, und der Speicher hält Kursarchive für den nächsten Jahrgang nutzbar.