Wie Fotografen Fotos an Kunden ausliefern

Fotografen liefern Bildstrecken in voller Auflösung, die per E-Mail nicht zu transportieren sind und die Messenger erneut komprimieren würden. Ein Übertragungslink erhält die Originaldateien unverändert, ein freigegebener Ordner hält die Lieferung anschließend für den Kunden verfügbar.

Warum die Qualität den Ausschlag gibt

Messenger-Anwendungen und manche Cloud-Galerien komprimieren Bilder erneut. Das ist nicht hinnehmbar, wenn der Kunde genau für diese Auflösung bezahlt.

Ein Download-Link liefert die Originaldateien Byte für Byte aus, ob es sich um RAW, TIFF oder JPEG in hoher Qualität handelt. Auch eingebettete Metadaten, Farbprofile und Bearbeitungsdaten bleiben dabei erhalten.

Bei MyAirBridge läuft die Übergabe vollständig im Browser, und der Kunde benötigt kein Konto. Das erspart Erklärungen und Rückfragen genau in dem Moment, in dem das Projekt eigentlich abgeschlossen sein sollte.

Eine typische Auslieferung

  1. Exportieren Sie die ausgewählte Bildstrecke in voller Qualität.
  2. Laden Sie den Ordner hoch und behalten Sie die Struktur des Shootings bei.
  3. Setzen Sie ein Ablaufdatum, das dem Kunden genug Zeit zum Herunterladen und Archivieren lässt.
  4. Ergänzen Sie ein Passwort, falls das Material unter Sperrfrist steht.
  5. Senden Sie den Link, oder geben Sie den Ordner frei, wenn der Kunde später erneut darauf zugreifen wird.

Wie schwer ein Shooting tatsächlich wiegt

Das kostenlose Übertragungslimit von 20 GB deckt die meisten bearbeiteten Lieferungen ab. Die Übergabe kompletter RAW-Archive verlangt in der Regel einen kostenpflichtigen Tarif: Im Tarif Basic steigt das Limit auf 50 GB pro Übertragung, im Tarif Pro auf 250 GB, und im Tarif Enterprise entfällt es vollständig.

Lieferung Typische Größe
Porträtsession, bearbeitete JPEG-Dateien Unter 1 GB
Hochzeit, bearbeitete JPEG-Dateien 5 bis 15 GB
Hochzeit einschließlich RAW 30 bis 100 GB
Werbeproduktion mit retuschierten TIFF-Dateien 20 bis 80 GB

Die Übergabe professionell gestalten

Eigene Subdomain und Branding sind ab dem Tarif Pro verfügbar. Der Unterschied ist kein rein kosmetischer: Die Downloadseite ist oft der letzte Berührungspunkt eines Auftrags und bleibt entsprechend in Erinnerung.

Was Sie zusätzlich zur Bildstrecke mitliefern sollten

Eine einfache Textdatei im Ordner erspart erfahrungsgemäß mehrere Rückfragen. Sie kostet zwei Minuten und beantwortet genau die Fragen, die sonst zwei Wochen später per E-Mail zurückkommen, wenn Sie längst am nächsten Projekt arbeiten.

Übergabe unterwegs und direkt vom Set

Nicht jede Lieferung beginnt am Schreibtisch. Bei mehrtägigen Produktionen erwarten Kunden häufig noch am selben Abend eine erste Auswahl.

Da bei MyAirBridge alles im Browser läuft und nichts installiert werden muss, funktioniert der Upload auch vom Laptop im Hotel oder vom Smartphone aus. Der Empfänger benötigt seinerseits kein Konto und öffnet den Link direkt.

Bei schwacher Verbindung lohnt es sich, für die erste Auswahl eine kleinere Vorschaustrecke zu senden und die vollständige Lieferung nach der Rückkehr nachzureichen. In den kostenpflichtigen Tarifen ab Basic ist die Upload- und Downloadgeschwindigkeit zudem höher, was bei umfangreichen Strecken den Unterschied zwischen einem Abend und einer Nacht ausmachen kann.

Wenn der Kunde nach Monaten zurückkommt

Anfragen nach einer erneuten Lieferung kommen selten in der ersten Woche, sondern typischerweise Monate später, wenn ein Bild für eine Broschüre, eine Website oder eine Anzeige gebraucht wird.

Wer solche Aufträge in einem freigegebenen Ordner statt in ablaufenden Übertragungen aufbewahrt, beantwortet die Anfrage mit einem Verweis auf den bestehenden Ordner statt mit einem erneuten Upload von der externen Festplatte. Im Tarif Basic stehen dafür 200 GB Speicher bereit, im Tarif Pro 2 TB, und zusätzlicher Speicher lässt sich in Schritten von 1 TB ergänzen.

Häufige Fragen

Wie sende ich Fotos an einen Kunden, ohne Qualität zu verlieren?

Laden Sie die Originaldateien hoch und senden Sie einen Download-Link. Anders als Messenger komprimiert ein Übertragungsdienst die Bilder nicht erneut.

Wie liefere ich RAW-Dateien aus?

RAW-Strecken sind umfangreich, deshalb sind meist kostenpflichtige Tarife nötig: 250 GB pro Übertragung im Tarif Pro, ohne Limit im Tarif Enterprise.

Wie vermeide ich, dass Kunden Monate später erneut nach den Dateien fragen?

Bewahren Sie das Material in einem freigegebenen Ordner je Kunde auf, statt einmalige Übertragungen zu senden, die ablaufen.

Zusammenfassung

Fotografen brauchen eine Auslieferung, die die Originale erhält und verfügbar bleibt. Ein Übertragungslink verhindert erneute Komprimierung, ein freigegebener Ordner hält das Archiv des Kunden an einer Stelle, und das Branding im Tarif Pro macht die Übergabe zum Teil der Leistung statt zu einer generischen Downloadseite.