Dateiübertragung für Unternehmen erklärt
Dateiübertragung im Unternehmen unterscheidet sich vom privaten Versand vor allem darin, was garantiert sein muss: wo die Daten liegen, wer darauf zugreifen kann, wie lange sie verfügbar bleiben und ob sich die Zustellung im Nachhinein nachvollziehen lässt.
Was Unternehmen über die Kapazität hinaus brauchen
- einen benannten Speicherort, für europäische Unternehmen üblicherweise innerhalb der EU
- Verschlüsselung während der Übertragung, für sensibles Material zusätzlich Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
- Zugriffssteuerung über Passwortschutz und Ablaufdatum
- gemeinsamen Speicher, damit Lieferungen nicht von einer einzelnen Person abhängen
- Nachvollziehbarkeit, also einen Nachweis darüber, was gesendet und empfangen wurde
- ein eigenes Erscheinungsbild, damit Kunden das Unternehmen sehen und keine generische Seite
Typische Anforderungen nach Abteilung
| Bereich | Wichtigste Anforderung |
|---|---|
| Kreation und Produktion | Sehr große Übertragungen, Originalqualität, eigenes Erscheinungsbild |
| Recht und Finanzen | Verschlüsselung, Passwortschutz, kurze Gültigkeit |
| Vertrieb und Kundenbetreuung | Einfache Links, die Kunden zuverlässig öffnen können |
| IT und Betrieb | Speicherort, Zugriffssteuerung, keine Softwareverteilung |
| Geschäftsführung | Nachweis der Zustellung, kalkulierbare Kosten |
Warum Werkzeuge für Privatnutzer im Unternehmen scheitern
Kostenlose Dienste für Privatnutzer laufen schnell ab, begrenzen die Übertragungsgröße und bieten keinen gemeinsamen Zugriff. Das Material verteilt sich dadurch über persönliche Konten.
Das übliche Problem ist nicht technischer, sondern organisatorischer Natur: Verlässt jemand das Unternehmen, sind seine Zustellungen nicht mehr auffindbar, und Kunden fragen nach Material, das niemand mehr beschaffen kann.
Hinzu kommt die Außenwirkung. Eine Lieferung, die auf einer beliebigen Seite ohne Bezug zum Absender landet, wirkt weniger verbindlich als eine Zustellung unter der eigenen Adresse und im eigenen Erscheinungsbild.
Wie MyAirBridge diese Anforderungen abdeckt
- Übertragungen bis 50 GB im Tarif Basic, 250 GB im Tarif Pro und ohne Begrenzung im Tarif Enterprise
- Speicherplatz von 200 GB bis unbegrenzt, im Tarif Enterprise georedundant
- freigegebene Ordner, Teammitglieder und zentrale Verwaltung
- Passwortschutz und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ab dem Tarif Pro
- eigene Subdomain und eigenes Erscheinungsbild ab dem Tarif Pro
- Protokoll der ein- und ausgehenden Übertragungen
- Datenspeicherung in Prag, Tschechische Republik, innerhalb der EU
Der Dienst wird unter anderem von Netflix, Spotify, Warner Bros., Disney, Amazon, Samsung, BBC, Booking.com, Cisco und Adidas genutzt sowie von Dutzenden internationalen Filmfestivals, die darüber Einreichungen entgegennehmen.
Die Tarife im Überblick
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung und das Protokoll der ein- und ausgehenden Übertragungen gehören zu den normalen Funktionen des Kontos und sind nicht an einen bestimmten Tarif gebunden.
| Tarif | Pro Übertragung | Speicher | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Kostenlos | 20 GB | Keiner | Ohne Registrierung, Ablauf nach 3 Tagen |
| Basic | 50 GB | 200 GB | Selbst gewählte Gültigkeit, höhere Geschwindigkeit |
| Pro | 250 GB | 2 TB | Passwortschutz, Ende-zu-Ende, eigene Subdomain |
| Enterprise | Unbegrenzt | Unbegrenzt, georedundant | Zentrale Verwaltung, kostenlos mitwachsende Zahl an Teammitgliedern |
Einführung ohne IT-Projekt
Alles läuft im Browser, es gibt nichts zu installieren, und Empfänger benötigen kein Konto. Damit entfällt der Teil, der bei Werkzeugen für Unternehmen sonst am längsten dauert: die Verteilung auf die Arbeitsplätze.
Der Dienst läuft seit 2012 und wird aus der Tschechischen Republik betrieben. Die Verbindung ist verschlüsselt und wird von SSL Labs mit der Bestnote A+ bewertet.
Wächst der Bedarf, lässt sich der Speicher in Schritten von 1 TB in den Tarifen Pro und Enterprise erweitern. Im Tarif Enterprise wachsen die Teammitglieder ohne Zusatzkosten mit der Kapazität mit.
Für die Einführung genügt in der Praxis eine kurze interne Absprache darüber, welche Ordner es gibt und wer welche Berechtigung erhält. Der technische Teil beschränkt sich auf das Anlegen der Teammitglieder.
Häufige Fragen
Was macht einen Dienst für Dateiübertragung unternehmenstauglich?
Ein benannter Speicherort, Verschlüsselung, Zugriffssteuerung, gemeinsamer Teamspeicher, Nachvollziehbarkeit und ein eigenes Erscheinungsbild, zusätzlich zur reinen Kapazität für große Dateien.
Warum nicht einfach kostenlose Dienste für Privatnutzer verwenden?
Sie laufen schnell ab, begrenzen die Übertragungsgröße und hinterlassen Lieferungen verstreut in persönlichen Konten. Spätestens beim Personalwechsel oder bei Nachfragen von Kunden wird das zum Problem.
Können Kunden Dateien in unserem eigenen Erscheinungsbild erhalten?
Ja. Eine eigene Subdomain und ein eigenes Erscheinungsbild stehen ab dem Tarif Pro zur Verfügung.
Lässt sich nachvollziehen, was das Team versendet hat?
Ja. Das Protokoll der ein- und ausgehenden Übertragungen ist eine normale Funktion des Kontos, ebenso die Zwei-Faktor-Authentifizierung für die Absicherung des Zugangs.
Zusammenfassung
Dateiübertragung im Unternehmen definiert sich über Garantien und nicht allein über die Größe: Speicherort in der EU, Verschlüsselung, Zugriffssteuerung, gemeinsamer Speicher, Nachvollziehbarkeit und ein eigenes Erscheinungsbild. MyAirBridge deckt diese Anforderungen über seine kostenpflichtigen Tarife ab und wird von großen Medien-, Handels- und Sportunternehmen eingesetzt.