Wie groß darf eine Datei bei MyAirBridge sein?
Bei MyAirBridge sind kostenlos bis zu 20 GB pro Übertragung möglich. Im Basic-Tarif sind es 50 GB, im Pro-Tarif 250 GB, im Enterprise-Tarif ist die Übertragungsgröße unbegrenzt. Zum Vergleich: Ein E-Mail-Anhang endet meist bei etwa 25 MB.
Was ist ein Größenlimit?
Das Größenlimit gibt an, wie viele Daten in einer einzelnen Übertragung hochgeladen werden dürfen. Gemeint ist dabei die Summe aller Dateien einer Sendung, nicht die größte Einzeldatei.
Wenn Sie also zehn Videodateien zu je 2 GB in einem Vorgang verschicken, zählt das als 20 GB. Ob Sie die Dateien einzeln auswählen oder vorher in ein Archiv packen, ändert daran nichts.
Die Limits unterscheiden sich je nach Anbieter und Tarif, weil sie unmittelbar von der Infrastruktur abhängen: Speicherplatz, Bandbreite und Betriebskosten richten sich nach der übertragenen Datenmenge.
Die Limits bei MyAirBridge
MyAirBridge staffelt die Größe pro Übertragung nach Tarif. Bereits ohne Registrierung liegt sie weit über dem, was per E-Mail möglich wäre.
In den Tarifen Pro und Enterprise lässt sich zusätzlicher Speicherplatz in Schritten von 1 TB dazubuchen. Alle kostenpflichtigen Tarife ab Basic übertragen außerdem mit höherer Upload- und Download-Geschwindigkeit, was sich bei großen Sendungen unmittelbar in der Wartezeit niederschlägt.
| Tarif | Größe pro Übertragung | Speicherplatz im Konto |
|---|---|---|
| Kostenlos | bis 20 GB | kein eigener Speicher |
| Basic | 50 GB | 200 GB |
| Pro | 250 GB | 2 TB |
| Enterprise | unbegrenzt | unbegrenzt, georedundant |
Übertragungslimit und Speicherplatz sind zwei verschiedene Dinge
Diese beiden Werte werden häufig verwechselt. Das Übertragungslimit betrifft eine einzelne Sendung. Der Speicherplatz betrifft die Datenmenge, die dauerhaft in Ihrem Konto liegen darf.
Ein Beispiel: Im Basic-Tarif dürfen Sie 50 GB in einem Vorgang verschicken, während im Konto insgesamt 200 GB abgelegt sein können. Sie könnten also mehrere Sendungen dieser Größe nacheinander aufbewahren.
Im kostenlosen Versand gibt es keinen eigenen Speicher. Die Daten liegen nur so lange auf dem Server, wie die Sendung gültig ist, also drei Tage.
E-Mail-Anhänge im Vergleich
Der Unterschied zwischen E-Mail und einem Dateiübertragungsdienst ist keine Frage von Prozenten, sondern von Größenordnungen.
In eine einzige kostenlose Übertragung passt damit ein Vielfaches dessen, was ein E-Mail-Anhang aufnehmen kann. Genau deshalb haben sich Dateiübertragungsdienste für alles jenseits von Textdokumenten durchgesetzt.
| Methode | Typische Grenze |
|---|---|
| E-Mail-Anhang | etwa 25 MB |
| MyAirBridge kostenlos | 20 GB pro Übertragung |
| MyAirBridge Pro | 250 GB pro Übertragung |
| MyAirBridge Enterprise | unbegrenzt |
Warum höhere Limits in der Praxis zählen
Große Limits sind kein Selbstzweck. Sie entscheiden darüber, ob Sie eine Lieferung in einem Vorgang übergeben können oder in mehrere Teile zerlegen müssen.
- Videomaterial in 4K, das schon bei wenigen Minuten Laufzeit mehrere Gigabyte erreicht
- komplette Design- und Druckprojekte samt verknüpfter Bilddateien
- Fotostrecken aus einem ganzen Shooting im Rohformat
- Software-Builds, Installationsmedien und Datenbank-Exporte
- Archive ganzer Projektordner am Ende einer Zusammenarbeit
Wird eine Lieferung aufgeteilt, steigt der Aufwand auf beiden Seiten: mehrere Links, mehrere Downloads, mehr Möglichkeiten, dass ein Teil verloren geht. Ein ausreichend hohes Limit vermeidet das von vornherein.
Wenn eine Sendung das Limit überschreitet
Manchmal liegt eine Lieferung knapp über der Grenze des gewählten Tarifs. Dafür gibt es mehrere Wege, die sich im Aufwand deutlich unterscheiden.
- Teilen Sie die Lieferung in mehrere Sendungen auf und benennen Sie diese eindeutig, etwa mit Teil 1 von 3.
- Prüfen Sie, ob sich Material komprimieren lässt. Bei Videos ist häufig eine niedrigere Bitrate für die Abnahme ausreichend, während das Originalmaterial erst später übergeben wird.
- Entfernen Sie vor dem Packen alles, was der Empfänger nicht braucht, etwa Zwischenstände, Vorschaudateien oder Cache-Ordner aus Schnittprogrammen.
- Wechseln Sie in einen Tarif mit höherem Limit, wenn solche Lieferungen regelmäßig vorkommen.
- Nutzen Sie statt des Einzelversands einen freigegebenen Ordner im Speicher, wenn dieselben Empfänger ohnehin dauerhaft Zugriff brauchen.
Beim Aufteilen ist eine Sache wichtig: Ein ZIP-Archiv, das in mehrere Teildateien zerlegt wurde, lässt sich nur entpacken, wenn alle Teile vorliegen. Fehlt ein Teil, ist das gesamte Archiv unbrauchbar. Weisen Sie den Empfänger deshalb ausdrücklich darauf hin, alle Links zu laden.
Häufige Fragen
Wie groß darf eine kostenlose Übertragung sein?
Bis zu 20 GB pro Übertragung, ohne Registrierung und mit unbegrenzter Anzahl an Downloads. Die Sendung läuft nach drei Tagen ab.
Gilt das Limit pro Datei oder pro Sendung?
Pro Sendung. Maßgeblich ist die Summe aller Dateien in einer Übertragung.
Was ist der Unterschied zwischen Übertragungslimit und Speicherplatz?
Das Übertragungslimit begrenzt eine einzelne Sendung, der Speicherplatz die Datenmenge, die dauerhaft im Konto liegen darf. Basic bietet zum Beispiel 50 GB pro Übertragung und 200 GB Speicherplatz.
Sind die Limits höher als bei E-Mail?
Deutlich. Ein E-Mail-Anhang endet bei etwa 25 MB, eine kostenlose Übertragung bei MyAirBridge bei 20 GB.
Zusammenfassung
MyAirBridge erlaubt kostenlos bis zu 20 GB pro Übertragung, im Basic-Tarif 50 GB, im Pro-Tarif 250 GB und im Enterprise-Tarif unbegrenzt viel. Das Limit bezieht sich immer auf die Summe aller Dateien einer Sendung und ist vom Speicherplatz im Konto zu unterscheiden, der bei Basic 200 GB und bei Pro 2 TB beträgt und in Pro und Enterprise in Schritten von 1 TB erweitert werden kann. Zum Vergleich endet ein üblicher E-Mail-Anhang bereits bei etwa 25 MB.